FrauenFunk S.2, Episode #28: Brigitte Handlos im Gespräch mit Sarah Emminger, Studentin / F: Helmut Spudich

FrauenFunk S.2, Episode #28: Sarah Emminger, Studentin

Sarah Emminger kommt aus einem kleinen Dorf in der Nähe von Vöcklabruck in Oberösterreich. Ihr Großvater hat immer viel Zeitung gelesen und hat sie zu ihrer Entscheidung für den Journalismus motiviert, erzählt die 20-jährige. An ihrem Gymnasium gab es keine Schülerzeitung, was sie ärgerte. So hat sie kurzerhand eine Redaktionsgruppe gegründet und man habe sich hier “ordentlich ausgetobt”. Jetzt studiert Sarah Emminger seit 2 Jahren an der FH Joanneum in Graz Journalismus und PR mit Schwerpunkt digitaler Magazinjournalismus.

FrauenFunk S.2, Episode #28: Brigitte Handlos im Gespräch mit Sarah Emminger, Studentin

Und sie nützt jede Gelegenheit um Erfahrungen zu sammeln. So war sie etwa Stipendiatin der Medienakademie bei der Veranstaltung Medien.Mittelpunkt.Ausseerland im Frühjahr 2021. Von dort kennen wir einander auch. Eine Gruppe von Studentinnen und Studenten hat dort die prominenten Gäste interviewt, Presseaussendungen verfasst und Blogbeiträge geschrieben. Im November trafen Sarah Emminger und ich einander wieder beim Journalistinnenkongress, wo sie Teil des “Young Star”-Teams war.

Darüberhinaus war sie Teil der FH-Onlinezeitung “Annenpost” und schreibt Blogartikel für die österreichische Jugendinfo. In Kürze beginnt ihr Praktikum beim Magazin “DATUM” in Wien, worauf sie sich sehr freut. In unserem Gespräch geht es auch um Selbstbewusstsein, wenn man als 20jährige prominente Gäste interviewt und darum, wie man sich gut vorbereitet, wenn man als junge Frau alleine verreist.

Was ist für sie Feminismus?

„Feminismus bedeutet für mich, dafür zu kämpfen, dass ich alles machen kann, was ich will und alles erreichen kann, was ich will als Frau, ohne dass mir jemand anderer Steine in den Weg legt – auch nicht ich selber.“

Warum trauen sich Frauen weniger zu als Männer?

„Ich glaube, wir Frauen tendieren dazu, uns zurückzunehmen oder selbstkritischer zu sein. Viele Frauen bewerben sich für einen Job nur, wenn sie alle Voraussetzungen der Ausschreibung erfüllen. Männer sind eher so, dass sie sagen, ok – das kann ich vielleicht nicht. Aber ich kann das und das und das und das andere kann ich lernen. (…) Und das hat sehr viel mit Rollenbildern zu tun.“

Was wünscht sie sich für die jungen Frauen von heute?

„Ich wünsche mir am meisten, dass es aufhört, dass wir als Frauen Angst haben müssen. Z.B. wenn wir abends alleine nach Hause gehen oder wenn wir alleine verreisen.“

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