FrauenFunk S: 2, Episode #15: Brigitte Handlos im Gespräch mit Eva-Maria Holzleitner, Bundesvorsitzende SPÖ-Frauen / F: Helmut Spudich

FrauenFunk S: 2, Episode #15: Eva-Maria Holzleitner, Bundesvorsitzende SPÖ-Frauen

Sie gehört zu den jungen Frauen im Nationalrat, die 2017 ins Parlament eingezogen sind. Seit Juni 2021 steht sie an der Spitze der SPÖ-Frauenorganisation. Vorgeschlagen wurde die 28jährige Oberösterreicherin Eva-Maria Holzleitner von ihrer Vorgängerin in dieser Funktion, Gabriele Heinisch-Hosek. Diese nennt sie als eine ihrer Vorbilder. Aber auch Johanna Dohnal, Barbara Prammer und Maria Berger sind sozialdemokratische Frauen, denen sie nacheifern will. Und zu tun gebe es hier viel, denn die Gleichbehandlung aller Menschen sei nach wie vor das Ziel Nummer eins des Feminismus.

FrauenFunk S: 2, Episode #15: Brigitte Handlos im Gespräch mit Eva-Maria Holzleitner, Bundesvorsitzende SPÖ-Frauen

Eva-Maria Holzleitner wurde in Wels geboren. Die Sozialdemokratie habe in ihrer Familie keine Rolle gespielt, sagt sie. Ihr Vater hatte eine Landwirtschaft und ihre Großeltern waren beim Bauernbund und wählten ÖVP. Auch ihre Großeltern mütterlicherseits wählten als mittelständische Unternehmer „eher konservativ“. „Da können Diskussionen schon sehr hitzig sein,“ sagt Holzleitner. Aber einige in ihrer Familie konnte sie schon überzeugen, dass das Soziale wichtig ist. Und vor allem ihre Mutter habe sie immer bestärkt, dem zu folgen, woran sie glaube.

Holzleitner studierte an der Johannes-Kepler-Universität in Linz Sozialwirtschaft, war Studienassistentin und hat an der Fachhochschule Hagenberg als Assistentin einer Forschungsgruppe namens HEAL gearbeitet (heuristic and evolutionary algorithms laboratory).

Was ist für sie Feminismus?

„Feminismus ist für mich die Gleichberechtigung der Geschlechter. Dass Frauen das bekommen, was ihnen zusteht: eine g’scheite Bezahlung, ein selbstbestimmtes Leben, ein gewaltfreies Leben; dass ihnen alle Möglichkeiten offenstehen und dass sie dabei bestmöglich unterstützt werden.“

Was muss man mitbringen als Politikerin, um sich durchzusetzen?

„Hartnäckigkeit und das durchaus auch emotional. Dinge wie Hassnachrichtigen, abfällige Kommentare – da muss man schon einiges einstecken und zurückstecken. Das ist nicht immer einfach. Da braucht man ein gutes Netzwerk und Freundinnen, auf die man sich verlassen kann, mit denen man reden kann.“

Es braucht viel mehr Frauen in der Politik:

„Die Gleichberechtigung von Frauen muss die Priorität Nummer eins von Feminismus sein. Der inklusive Feminismus beschäftigt uns natürlich gerade als SPÖ Frauen sehr.“

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