Episode #1: Lydia Ninz, Journalistin, Managerin

Feminismus wird keiner Frau einfach so in die Wiege gelegt. Auch Lydia Ninz sagt, es war für sie klar, dass sie nach der Geburt ihrer beiden Kinder beruflich zurücksteckt und nicht ihr Mann, der einfach besser verdient. Aufgewacht sei sie dann relativ spät. Über ihr „awakening“ zum Feminismus sagt Lydia Ninz: 

„Auf der Suche nach einer neuen Wirtschaftsressortleitung in der Zeitung wurden die Frauen einfach übersehen, obwohl alle einen akademischen Titel hatte. Da ist es mir gedämmert, dass die Männer das unter sich ausmachen.“ 

FrauenFunk.at! im Gespräch mit Lydia Ninz

Ninz machte nach ihrer journalistischen Arbeit Karriere an die Spitze eines männlich dominierten Automobilclubs in Österreich. Über ihre Erfahrungen dort sagt sie: 

„Uns muss klar sein, dass es bei Karriere immer auch um Macht geht. Und dabei werden Spiele gespielt. Das habe ich damals nicht gleich kapiert. Heute wäre ich radikaler. Ich hätte manche Männer sofort rausschmeissen müssen, dachte mir aber, das schadet dem Unternehmen.“

Was würde sie heute anders machen:

„Ich würde mir – um es radikal zu sagen – weniger scheißen.“

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